Sega, Atari & Co
Produktion von Spielekonsolen eingestellt!
Es gibt Namen, die aus der Spielekonsolen-Historie nicht wegzudenken sind. Dazu gehören SEGA, ATARI, COMMODORE und auch andere.
Alle drei können sich als Urgestein in der Videospiel-Geschichte verstehen, wer schon in den 80ern auf Konsolen abgefahren war, kam um einen der oben genannten Hersteller nicht herum. Daher soll ein kurzer Abriss über die Stationen von Atari, Sega und Commodore erfolgen.
Nebenbei bemerkt produzieren heute sowohl Atari als auch Sega für die Konsolenhersteller Microsoft mit XBOX, Sony mit Playstion und Nintendo mit der Nintendo-Reihe die bekanntesten Videospiele.
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Sega
Schauen wir uns die beliebtesten Konsolen aus der Sega-Schmiede an: Sega Mega Drive, Sega Saturn und Sega Dreamcast.- Sega Mega Drive:
Als Nachfolger des Sega Master System, trat die "Mega Drive" Ende der 80er gegen Nintendo, Atari ST und den Commodore Amiga an. Dennoch konnte sich die "Mega Drive" speziell in Europe gut durchsetzen, im Heimatland Japan waren die Kunden stärker auf das NES von Nintendo fokusiert.
Per Nachbau wird die Sega Mega Drive in Brasilien, wo sie ohnehin äußerst erfolgreich war, weiterproduziert.
- Sega Saturn:

Die Chancen für den Nachfolger der Sega Mega Drive, die "Sega Saturn", sahen anfangs nicht schlecht aus, da die Nintendo 64 noch nicht veröffentlich war. Doch Sony mit der PlayStation war ein Schritt voraus, technische Macken der Konsole sowie schlechte Marketingmassnahmen sorgten für einen zeitigen Flop der "Saturn".
Verkauft wurden weltweit ca. 11 Mio. Exemplare.
- Sega Dreamcast:

Der Sega Dreamcast löst 1999 den "Saturn" ab. Mit neuer Prozessor- und Grafik-Technologie sowie einem optischen Speichermedium ging die Konsole sehr erfolgreich in den Markt.
Anfangs wurden sogar die Verkaufszahlen des Nintendo 64 übertroffen. Mit Erscheinen der PlayStation 2 wendete sich allerdings das Erfolgsblatt, die Sony war technisch überlegen und bis Ende 2000 fiel die "Dreamcast" absatzmäßig in den Keller.
Mit der Einstellung der Dreamcast-Produktion im Frühjahr 2001 zog sich Sega nach und nach vollständig aus dem Konsolengeschäft zurück.
Heute produziert Sega Software und Spiele für die Konsolen der ehemaligen Wettbewerber. Auf der Sega Homepage sind keinerlei Hinweise auf die ehemaligen Konsolen-Aktivitäten mehr zu finden, selbst eine Historie wird nicht angeboten.
Im Frühjahr 2007 schliesslich noch die letzten offiziellen Community-Server für Dreamcast abgeschaltet. Nur noch über privat betriebene Server lassen sich Dreamcast-Spiele noch spielen.
Nichts desto trotz gibt es eine unerschrockene Fangemeinde, die mithilfe von Emulatoren Spiele von Fremd-Konsolen auf der Dreamcast weiterspielt.
Einige Spieleklassiker und OpenSource-Spiele wurden ebenfalls auf Dreamcast portiert, wie etwa einige Egoshooter von id Software, Doom, Doom 2 oder Wolfenstein 3D.
Zu finden sind die Gemeinde u.a. unter "Dreamcast-Scene", "DCEmulation.org" und "DCEmu.co.uk".
- Sega Mega Drive:
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Atari
Synonym für Videospiele und Unterhaltungselektronik ist Atari mit Sicherheit.
In den 80ern stand Atari im Mittelpunkt als Entwickler und Hersteller von Videospielen für Spielhallenautomaten, Konsolenspiele und Heimcomputer.
Mitte der 90er wurde Atari als Gesamtunternehmen aufgelöst, falsches Marketing und fragwürdige Produktentwicklungen führte zum Zusdammenbruch.
Die Marke "Atari" wurde von dem französischen Konzern Infogrames übernommen, der seit 2003 den Namen Atari als Firmennamen verwendet.
Die bekannteste Spielekonsole aus dem Hause Atari war der Atari 2600.
Der Atari 2600 war die erste erfolgreiche programmierbare Spielekonsole für den Privatbereich. Ab Mitte 85 gab es noch den Atari 2600 junior, etwas keliner und kostengünstiger als der 2600.
Bis Anfang der 90er verkaufte Atari seine Spielkonsole, danach wurde der Konsolenvertrieb eingestellt.
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Amiga (Commodore)
Im Grunde ist der Amiga einer der ersten Home PC's, Nachfolger der legendären C 64 und C128 und daher im klassischen Sinn auch keine Spielekonsole.
Aus einer ursprünglich geplanten Amiga-Spielkonsole wurde im Laufe der Entwicklung ein Computer.
Der erste - der Amiga 1000 – wurde Mitte 1985 der Öffentlichkeit vorgestellt. Neben technischen Neuerungen wie einer Farbgrafik, Vierkanal-Sound sowie Hardwareunterstützung für Grafik-Animation, war das große Kaufargument die potenzielle IBM-PC-Kompatibilität.
Natürlich wurde der Amiga neben seinen vielfachen Verwendungsmöglichkeiten als Home-PC zum abspielen von Videospielen genutzt. Grund war der hohe Standard in der grafischen Oberfläche, der Videospiele kontrastreich und in der benötigten Geschwindigkeit wiedergeben konnte.
Für die Amiga-Plattform erschienen im Laufe der Jahre über 3.000 kommerzielle Spiele und zahlreiche Free-Games. Mehr noch galt der Amiga 500 als der Spielecomputer schlechthin.
Commodore ist seit 1994 bereits eingestellt und dennoch hielten einge Entwickler am Amiga fest.
Die Rechte von Commodore wurde später auf das deutsche Unternehmen ESCOM AG übertragen, das die Modelle Amiga 1200 und Amiga 4000T neu aufgelegt hat. Später ging auch ESCOM in Konkurs.
Der PC-Direktversender Gateway 2000 schlüpfte in die Amiga-Rolle und vertrieb die Produkte über dessen neu gegründete Tochtergesellschaft Amiga International in Deutschland weiter.
Weitere Unternehmen übernahmen in der Folgezeit das Amiga-Geschäft: Amiga, Inc., KMOS und Hyperion.
Bis heute laufen also Weiterenwicklungen des Amiga, zuletzt ein Modell mit Namen AmigaOne X1000.







